Designierter Ministerpräsident begeisterte als Prinzregent Luitpold

Kaum wieder zu erkennen: Heimatminister Dr. Markus Söder als Prinzregent Luitpold und sei-ne Ehefrau Karin.
 Trotz Berliner Koalitionsverhandlungen viel Politprominenz bei „Fastnacht in Franken“

Veitshöchheim (rm). Bis zur letzten Minute hatten die Verantwortlichen der Kultveranstaltung „Fastnacht in Franken“ gezittert, wer denn nun wirklich nach Veitshöchheim kommt und wer dringend in der Bundeshauptstadt gebraucht wird. Von Anfang an aber war klar, dass Bay-erns Ministerpräsident Horst Seehofer und Landtagspräsidentin Barbara Stamm in Berlin un-abkömmlich sind. Ansonsten gaben sich auch im 31. Jahr von „Fastnacht in Franken“ wieder viel Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein Stelldichein in den Veitshöch-heimer Mainfrankensälen. Das traditionelle Rennen um die tollste Kostümierung konnte auch in diesem Jahr wieder Heimatminister und designierter Ministerpräsident Dr. Markus Söder als Prinzregent Luitpold von Bayern ganz klar für sich entscheiden. Dicht gefolgt vom früheren Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein, der als Hippie verkleidet kam, und vom SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher, der als Kurt Eisner an die Ausrufung des Frei-staat Bayerns von 1918 erinnerte. Bleibt nur zu hoffen, dass Markus Söder auch als künftiger Landesvater weiterhin gut kostümiert nach Veitshöchheim kommen wird. Natürlich waren auch wieder zahlreiche Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte sowie Abgeordnete des Land- und Bundestags dabei, als fast ganz Bayern seine Blicke nach Veitshöchheim lenk-te. Für ein absolut kurzweiliges Programm sorgten bekannte Fastnachtsgrößen wie Michl Mül-ler, Sebastian Reich mit Nilpferddame Amanda, die „ihren Horst“ schmerzlich vermisste, Pe-ter Kuhn und Oliver Tissot. Dazu boten die Tanzmariechen Liana Wolf und Katharina Theil sowie die „Sellerie-Garde“ der Buchnesia und die Turedancer aus Zellingen Garde- und Showtanz vom Feinsten.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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