Der Weg zum Traumhaus - auf was muss geachtet werden?

Ein neues Reihenhaus am Stadtrand, ein sanierter Bungalow aus den 70er Jahren oder ein altes Landhaus zum Selbstausbau - jede Immobilie hat ihren eigenen Charme, ihre Vorzüge und Nachteile. Der erste Schritt bei der Suche nach den eigenen vier Wänden ist daher, sich über die eigenen Präferenzen im Klaren zu werden.

Nicht nur der Baustil und die Größe eines Objektes, auch seine Lage sind wesentliche Kriterien für die Auswahl. Soll der Italiener um die Ecke liegen? Oder ist der Ausblick auf die freie Landschaft das Maß aller Träume? Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte, Freizeitangebote oder die Anbindung an Bus und Bahn sind Faktoren, die je nach Lebenslage unterschiedlich gewichtet werden. Unter Umständen kommt aber eine Top-Immobilie nicht in Frage, weil der Weg zur täglichen Arbeit zu umständlich wäre.

Vor dem Kauf heißt es suchen, suchen, suchen.

Sind die wesentlichen Eckdaten festgelegt, sollte immer eine längerfristige, systematische Suche in der Region einem Kauf vorangehen. So erhält man einen guten Überblick über die aktuellen Angebote und die Immobilienpreise. Anzeigen in den Tageszeitungen, Immobilienportale im Internet, die Angebote von Maklern und Banken sollten regelmäßig verglichen werden. Lässt man sich auf die Interessenliste setzen, werden die aktuellen Angebote automatisch per Email übermittelt. Hilfreich ist auch, Freunde und Bekannte darüber zu informieren, dass der Kauf eines Hauses bevorsteht.

Die Finanzierung muss gesichert sein.

Gute, unabhängige Beratung bei der Immobilienfinanzierung ist wichtig, um den eigenen finanziellen Spielraum und die Risiken im Blick zu behalten. Wie hoch ist das frei verfügbare Einkommen, das in eine Immobilie investiert werden kann, wie hoch ist das Eigenkapital?

Vor allem diese beiden Größen sind maßgeblich für die Konditionen bei der Kreditvergabe. Oft ist ein langfristig gesichertes Einkommen Voraussetzung für ein Baudarlehen. Eine finanzielle Reserve für drei bis fünf Monate wird außerdem empfohlen. Am besten holt man sich die Angebote verschiedener Kreditinstitute ein. Banken und Sparkassen bieten mittlerweile flexible Darlehensmodelle an, die zum Beispiel auch Sondertilgungen ermöglichen, um den Bau oder Kauf einer Immobilie zu finanzieren.

Der Kaufpreis und weitere Kosten

Mit dem Erwerb eines Hauses fallen zugleich weitere Kosten für den Käufer an. Die Kaufnebenkosten liegen bei etwa zehn Prozent. Darunter fallen zum Beispiel mit ein bis zwei Prozent des Kaufpreises die Kosten für den Notar. Die Eintragung ins Grundbuchamt und eine Grunderwerbssteuer schlagen ebenfalls zu Buche. Vor dem Erwerb sollte man sich über die Nebenkosten eines Gebäudes Gedanken machen. Nach Möglichkeit bittet man bei der Besichtigung die Vorbesitzer um einen Blick auf die Abrechnung von Strom, Wasser und Gas.

Die Besichtigung von Haus und Garten

Eine Baubeschreibung mit den wesentlichen Grunddaten – Baujahr, Heizung, Grundfläche und Grundstück - sollte vorliegen. Oft gibt es auch Baupläne oder eine Baugenehmigung. Mehrere Besuche zu verschiedenen Tageszeiten vermitteln die Atmosphäre eines Hauses, wie Lichteinfall, Geräusche, Wärme. Die Besichtigung sollte ruhig und sorgfältig erfolgen, am besten in Begleitung eines Fachmannes. Wird ein Kauf in Erwägung gezogen, wird in der Regel über den Preis verhandelt. In den Verkaufsgesprächen müssen vor allem Details geregelt werden. So können Einbauküche oder Teile des Mobiliars, das Carport oder Gartenhaus im Kaufpreis enthalten sein. Inpirieren lassen können Sie sich auf viva-haus.de.

Bild: pixabay.com - CC0 Public Domain
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