„Der Mensch muss wieder mehr im Mittelpunkt stehen!“

“Politischer Ascherdonnerstag“ in Würzburg (v.l.): Stv. CSU-Generalsekretär Markus Blume, Sozialreferentin Dr. Hülya Düber, CSU-Kreisvorsitzender Oliver Jörg (MdL) und Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder.
CSU startet mit stellvertretendem Generalsekretär Markus Blume in die Fastenzeit

Würzburg (rm). Nachdem die große Politik traditionell am Aschermittwoch bei
Veranstaltungen mit wenig Milde und Nachsicht für den politischen Gegner in Passau und Vilshofen in die Fastenzeit startet, lädt die Würzburger CSU seit vielen Jahren tags darauf zu ihrem „Politischen Ascherdonnerstag“ ein. In diesem Jahr konnte CSU-Kreisvorsitzender Oliver Jörg (MdL) mit Markus Blume den stellvertretenden CSU-Generalsekretär im Würzburger Hofbräukeller willkommen heißen. Vor den rund 100 Gästen betonte Blume, dass er diese Veranstaltungen in der Fasten- und Bußzeit liebe. Es gehe für ihn nicht nur ums Draufhauen, sondern vielmehr ums Nachdenken und Innehalten. Wie sein Vorredner Jörg nahm der stv. Generalsekretär die verschiedenen politischen Mitbewerber hart ins Gebet. Gerade vor dem Hintergrund der letztjährigen Bundestagswahlen und den kürzlich beendeten Verhandlungen zur Großen Koalition betonte Markus Blume, dass es in der Politik jetzt nicht mehr um das Besserwissen, sondern um das Bessermachen gehe. „Wir müssen jetzt endlich aufhören, uns nur noch mit uns selbst zu beschäftigen“, so der Festredner. Neben der Stärkung Europas forderte Blume, dass in Deutschland die bürgerlichen Interessen wieder besser zum Tragen kommen müssten. Bei den Koalitionsverhandlungen ist es uns beim Thema Flüchtlinge und Zuwanderung gelungen, Humanität, Integration und Begrenzung zusammenzubringen. Es sei aber ganz wichtig, dass sich die einheimische Bevölkerung niemals zurückgesetzt fühle. Außerdem muss deutlich sein, dass in unserem Land Lebensleistung eine größere Bedeutung habe als Migrati-onshintergrund. Abschließend forderte der stellvertretende CSU-Generalsekretär dazu auf, mehr Mut zur eigenen Stärke zu zeigen und Bayern vor der AfD zu schützen.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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