Der lange Weg zum Erfolg

Es wäre schön wenn man schon heute wüsste, was man morgen wollte und brauchte, was einen morgen zum Erfolg führen würde. Doch so leicht ist das leider nicht. Niemand kann in die Zukunft sehen. Und eigentlich kennt man nur das, was einem aktuell fehlt, was man gerade braucht. Da hilft nur eines: Eine kreative Spürnase zu kultivieren um innovative Ideen zu produzieren. Und danach diese Ideen umsetzen. Denn eine gute Idee allein nützt noch gar nichts: sie muss auch "angefasst" werden.

Auch mal ein Risiko eingehen

Niemand macht gern Fehler. Allein schon das Wort ist negativ beladen, man scheut sich davor und will so viel Abstand wie möglich dazu haben. Das Wort „Perfektion“ mag man viel lieber und strebt genau danach. Aber möglichst ohne Fehler zu machen. Oft wagt man nicht einmal, vom eingefahrenen Gleis abzukommen, die Gefahr von Scheitern hängt wie ein Schwert über neuen Wegen. Doch das, was wirklich ungewöhnlich und zukunftsweisend ist, stellt sich anfangs als Fehler heraus. Oder zumindest fühlt es sich wie ein Fehler an. Ein „kreatives Risiko“ ist der Weg zu mehr Erfolg! Ruhig auch mal einen Fehler machen – das führt nicht nur dazu, dass man viel lernt sondern auch dazu, dass man eine Spürnase dafür entwickelt, was Erfolg hat und was nicht.

Chancen und Potenziale erkennen

Ideen kommen nur selten aus dem Nichts. Meist sieht man etwas Bekanntes, etwas Altes. Jetzt geht es darum, dies Bekannte, dies Alte zu analysieren, von allen Seiten zu betrachten, es auseinanderzunehmen, seinen wirklichen Wert zu erkennen und diese daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ideen weiterzuentwickeln, sie weiterzudenken, in einen anderen Bereich zu setzen oder nur Teile davon gedanklich in die Zukunft zu führen. Dieser Prozess formt und fordert die Kreativität.

Ein schönes Beispiel dafür ist der Schmetterling. Niemand käme auf die Idee, dass der Schmetterling einmal eine Raupe war, wenn man nicht das „Transformations-Stadium“ Puppe kennen würde. Bevor er also ein Schmetterling sein kann, muss er vorher unbedingt eine mehr oder minder hässliche Raupe sein, sich verpuppen - um sich dann endlich als schöner Schmetterling mit neuen Fähigkeiten zu entfalten. Es gibt immer etwas, was man ganz oder teilweise einer neuen Verwendung zuführen kann, will oder muss.

Kombinieren und Optimieren

Wenn man bei etwas Potential sieht, wird man es noch nicht so, in der „alten Form“ verwenden können. Nun muss es auf den eigenen Zweck und passend zu einem eigenen Hintergrund zugeschnitten und optimiert werden. Man kann neu kombinieren, etwas Altes hinzufügen, Erfahrungen und Wissen aus der Vergangenheit einfließen lassen – die Möglichkeiten sind individuell und beinah unerschöpflich. Wichtig hierbei, dass man nicht vor mutigen Kombinationen zurückschreckt, sie sind oft ein wichtiger Schlüssel für weitere Erfolge.

Immer neue Pläne zulassen

Zufalls- oder auch Glückstreffer und Geistesblitze können in keinem Katalog bestellt werden. Entweder sie kommen von allein oder sie kommen nicht. Doch wenn sie kommen, sollte man sie auch schleunigst umsetzen, denn die Bedingungen, die sie geschaffen haben, können sich jeden Tag wieder ändern. Wer klein und wendig, flexibel und neuartig denken kann, kann schnell auf diesen neuen „Zug“ aufspringen und diese Kreativität entsprechend nutzen. Wer sich selbst blockiert mit einem: „Aber…“ wird nicht sehr weit kommen. Man sollte immer bereit sein, neue Ideen zuzulassen, Altes zu verwerfen und immer wieder andere Wege sehen. Spontanität und Flexibilität gehören unbedingt zur Kreativität. Und Routinen sind nur so lange gut, wie man flexibel von ihnen abweichen kann.

Mit Improvisation zum Ziel

Wer wartet, bis alles analysiert, bis ins letzte Detail durchdacht, gecheckt und abgesegnet ist, wird sehr viel kostbare Zeit vergeuden und sich vorzeitig von schönen Ideen verabschieden. Denn diese müssten ja wieder analysiert, durchdacht, gecheckt und abgesegnet werden. Ob etwas funktioniert oder nicht funktioniert, zeigt oft erst der Praxis-Test. Oft reicht es, wenn man die groben Entwürfe nimmt,wie ich getan habe, und direkt umsetzt. Nun geht es ans Improvisieren, man lernt aus den Reaktionen, verbessert sich kontinuierlich und passt sich an. Man verbessert praktisch im „laufenden Betrieb“ ohne vorher alles tot zu reden und zu checken.
Wenn das von einem Personalmanagment erkannt wird, ergattert man auch ganz schnell eine Einladung zu einem Gespräch für einen höheren Posten, denn diese geben immer gut acht auf die jenigen die sich engagieren.
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