Bayerns ranghöchste Polizistin geht in den Ruhestand

Bei einem Festakt in der Würzburger Residenz verabschiedete Innenstaatssekretär Gerhard Eck (l.) Unterfrankens Polizeipräsidentin Liliane Matthes in den Ruhestand und führte Gerhard Kallert als ihren Nachfolger ins Amt ein.
Würzburg (rm). Die Würzburger Residenz stand in der vergangenen Woche ganz im Zeichen der Polizei. Namhafte Vertreter der zehn bayerischen Polizeipräsidien, allen voran Landespolizeipräsident Dr. Wilhelm Schmidbauer und Innenstaatssekretär Gerhard Eck sowie die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm waren gekommen, um die unterfränkische Polizeipräsidentin Liliane Matthes in den Ruhestand zu verabschieden. Eck betone in seiner Rede, dass Matthes, die 1974 ihre Karriere als Kommissarsanwärterin bei der Kripo in Nürnberg begonnen hatte und seit 2009 an der Spitze der unterfränkischen Polizei stand, das Polizeipräsidium Unterfranken vorbildlich geführt und große Anerkennung erworben habe. Es käme nicht von ungefähr, dass Unterfranken mit einer sehr niedrigen Kriminalitätsbelastung von rund 4200 Straftaten pro 100000 Einwohner und einer Aufklärungsrate von mehr als 68 Prozent der sicherste Regierungsbezirk in ganz Bayern sei. Auch dem neuen unterfränkischen Polizeipräsidenten Gerhard Kallert, der seit 1976 im Dienste der Bayerischen Polizei steht, stellte Eck ein gutes Zeugnis aus. „Kallert ist ein ausgewiesener Kenner der Bayerischen Polizei“, so der Innenstaatssekretär mit Blick auf die verschiedenen Leitungsfunktionen Kallerts, der bis zu aktuellen Ernennung Polizeivizepräsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei war. Als neuer Polizeipräsident von Unterfranken ist Gerhard Kallert mit rund 3000 Mitarbeitern für die Sicherheit von knapp 1,34 Millionen Bürgerinnen und Bürgern zuständig.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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