Bayerische Bierkönigin eröffnet „Tag des Bieres“

Handwerkskammer-Vizepräsident Michael Bissert (l.) und Landrat Eberhard Nuß stießen mit der Bayerischen Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich auf den „Tag des Bieres“ an.
Gemeinschaft Mainfranken Bier begeistert mit Qualität und Vielfalt auf dem Unteren Markt

Würzburg (rm). Zur Erinnerung an den Erlass des Bayerischen Reinheitsgebotes, das die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. am Georgi-Tag, dem 23. April 1516 in Ingolstadt erlassen hatten, luden Anfang der Woche die Mitgliedsbrauereien der Gemeinschaft Mainfranken Bier zu einem Probeausschank auf dem Unteren Markt in Würzburg ein. Trotz recht kühler Temperaturen waren viele Bierfreunde gekommen und ließen sich den mainfränkischen Gerstensaft schmecken. Auch die Bayerische Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich, deren Amtszeit am 12. Mai endet, war extra aus Bürgstadt angereist, um den unterfränkischen „Tag des Bieres“ ganz offiziell mit einem Bieranstich zu eröffnen. Unterstützt wurde die charmante Bierhoheit, die das Fass souverän mit zwei Schlägen anzapfte, von Bürgermeister Dr. Adolf Bauer und Landrat Eberhard Nuß. Mit der jährlich stattfindenden Aktion zum „Tag des Bieres“ möchten die Brauer der Gemeinschaft Mainfranken Bier die Verbraucher auf die hohe Qualität und die große Vielfalt der heimischen Biere aufmerksam machen. „Qualität entsteht direkt in unserer fränkischen Heimat und muss nicht über hunderte von Kilometern durchs Land gekarrt werden“, betont Karl-Heinz Pritzl, Vorsitzender der Gemeinschaft und Brauer aus Ochsenfurt. Für die Gemeinschaft Mainfranken Bier, die bereits 1987 gegründet wurde und der heute die Brauerei Friedrich Düll in Krautheim, die Kauzen-Bräu in Ochsenfurt, die Brauerei Kesselring aus Marktsteft, die Rother Bräu aus Hausen, die Ochsenfurter Privarbrau-erei Oechsner und die Martinsbräu aus Marktheidenfeld angehören, geht es nach den Worten ihres Vorsitzenden auch darum, ihre Grundphilosophie zu bewahren: „Sie ist geprägt durch unsere originären Produkte auf einem hohen Qualitätsniveau und durch einen hohen Identitätsfaktor“. Pritzl sieht darin auch einen wichtigen Beitrag dafür, „dass unsere mainfränkische Heimat nicht in einem globalen Einerlei untergeht!“

Text und Bilder: Rudi Merkl
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