Barmherzigkeit ist die Grundlage für soziales, christliches und politisches Handeln

Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (r.) und Weihbischof Ulrich Boom mit dem Ehrengast des Diözesanempfangs, Prof. Monika Grütters (MdB u. Staatsministerin für Kultur und Medien).
Würzburg (rm). Zu Beginn des Jahres der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus im vergangenen Dezember ausgerufen hatte, begrüßte Würzburgs Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Anfang der Woche zum diesjährigen Diözesanempfang. Rund 1500 Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft, darunter der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder und die Oberbürgermeister von Würzburg und Schweinfurt, waren ins Zentrale Hörsaalgebäude auf dem Hubland gekommen, um gemeinsam mit dem Würzburger Oberhirten den Festvortrag zum Thema „Verhältnis von Barmherzigkeit und politischer Kultur“ von Staatsministerin Prof. Monika Grütters (MdB) zu lauschen. Barmherzigkeit und Politik seien Begriffe, die selten in einem Atemzug genannt werden, betonte Grütters. „Oft entzünden sich politische Diskussio-nen an der Frage, wie viel Barmherzigkeit und Nächstenliebe wir uns als Gesellschaft leisten können – finanziell, aber auch im Hinblick auf Ausgewogenheit und sozialen Frieden“. Grütters nannte Barmherzigkeit „eine Wegbegleiterin für Verständigung und Toleranz“ und damit unverzichtbar für das Funktionieren der Demokratie. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom „Cafe Sehnsucht“ aus Gerolzhofen mit hintersinnigen Chansons.

Text und Bilder: Rudi Merkl

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