Ausstellung zum Gedenken an den 16. März 1945 eröffnet

Würzburg (rm). Am 16. März 1945 traf ein großer Luftangriff der Alliierten Würzburg als eine der letzten größeren deutschen Städte. Innerhalb kürzester Zeit fielen fast 400.000 Stabbrandbomben und 1.124 Sprengbomben auf Würzburg. Etwa 5.000 Menschen starben, viele wurden obdachlos und die Innenstadt brannte nahezu vollständig nieder. „Zum Gedenken an diese Zerstörung, die vielen Toten, Verletzten und Obdachlosen, aber auch zur Erinnerung an die Befreiung Würzburgs und die große Leistung des Wiederaufbaus soll diese Ausstellung in der Residenz dienen“, betonte Bayerns Heimat- und Finanzminister Dr. Markus Söder bei der Ausstellungseröffnung anlässlich des 70. Jahrestages des Luftangriffs. Gemein-sam mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer und einigen Stadträten war auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt zu Eröffnung gekommen. Er erinnerte in seiner Rede ebenfalls an die größte Katastrophe Würzburgs und bedauerte in diesem Zusammenhang, dass es auch heute noch Ewig-Gestrige gebe. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 21. März im Rahmen eines Besuchs in der Residenz.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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