Würzburg ? So auch für Menschenrechte. Warum dies so ist und was die Blindheit des Marktes mit Geld zu tun hat, darüber spricht der Würzburger Wirtschaftsethiker an der Fachhochschule Würzburg am 3. Dezember um 19 Uhr bei der Ringvorlesung des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) zum Thema ?Bildung bewegen - Menschenrechte gestalten? in der Juristischen Fakultät der Uni Würzburg.
In welchem Maß das Denken in den Kategorien ?Wettbewerb? und ?Gewinn? in der Gesellschaft Einzug gehalten hat, zeigt sich für den Wirtschaftsethiker auch daran, wie Kinder erzogen werden. Sie werden angehalten, zu lernen, um guten Noten zu schreiben, dadurch weiterzukommen, und einen gewinnträchtigen Job zu ergattern. Auf der Strecke bleibt, was für Brodbeck ein unabdingbares Menschenrecht ist und gesellschaftlich so notwendig wäre: Die Entfaltung der eigenen Kreativität. Eine Kreativität, die mithilft, die drängenden sozialen und ökologischen Fragen auf dem Globus zu lösen.